Phönix - News


Geburtsstunde des FC Phönix Bellheim 1921

Am 9. Februar 1921 fanden sich im Gasthaus "Zur Reichskrone" 11 Anhänger des Fußballsports zusammen, die beschlossen, auch in Bellheim einen Fußballverein zu gründen. Wie aus dem ersten Protokoll zu entnehmen ist, waren es folgende Herren: Martin Deck, Franz Schlindwein I., August Traxel, Heinrich Fend, Eberhard Fend, Heinrich Wünsch, Adam Höfer, Josef Häussel, Karl Schlindwein, Franz Schlindwein II. alle aus Bellheim, sowie Herr Ernst Deck aus dem Nachbardorf Hördt. Von diesen Herren gehört heute nur noch August Traxel dem Verein als Ehrenmitglied an.

Bei dieser ersten Zusammenkunft wurde beschlossen, dass am 11. Februar 1921, um 20:30 Uhr, im gleichen Lokal die Gründungsversammlung abzuhalten. Weiter wurde vereinbart, diese Versammlung durch die Ortsschelle bekanntzumachen. Zur Deckung der ersten Kosten mußte jeder Anwesende 2 Mark beisteuern.

Zur eigentlichen Gründungsversammlung kamen 22 Herren. Heinrich Fend und Martin Deck gaben nähere Erläuterungen über den Zweck und Ziele des Vereins:

    Der Verein hat den Zweck, vorerst nur den Fußballsport zu betreiben und zu pflegen, um später dem Verband süddeutscher Fußballvereine beizutreten.
    Durch besondere Maßnahmen soll verhindert werden, daß durch die Gründung des Fußballvereins keiner der bestehenden Turnvereine geschädigt wird.
    Politische und religiöse Tendenzen sollen in dem Verein streng ausgeschlossen sein und
    das erste Bestreben für den Verein soll die Erlangung eines Sportplatzes sein.

Da man der Meinung war, daß die Versammlung nicht ausreichend bekannt gemacht worden war, wurden die Wahlen der Vorstandschaft auf den 14. Februar 1921 vertagt.

Zu dieser Versammlung erschienen nur 20 Mitglieder. Die erste Vorstandschaft wurde wie folgt gewählt:

    1.Vorsitzender Martin Deck
    2.Vorsitzender Adam Höfer
    Schriftführer Ottmar Wunderlich
    Kassier Franz Schlindwein I

Als Vereinsfarbe wurde schwarz, rot, gold festgelegt. Die Hosen sollen schwarz mit rotem Besatz und die Blusen rot mit schwarzen Kragen und goldenem Monogramm sein. Der Name des Vereins soll Fußballclub Phönix Bellheim sein.

Die damaligen Vereinsgründer betrachteten es als Ihre erste Pflicht, sich so schnell wie möglich um einen Sportplatz zu bemühen. Es wurde ein Antrag an die Gemeindeverwaltung gestellt, um ein Gelände am Erlenpfad zu bekommen, wo sich heute unser Stadion befindet. Bereits am 25. Juni 1921 wurde mit der Gemeinde diesbezüglich ein Vertrag abgeschlossen.

Bei der Sitzung am 14. Februar 1921 wurde weiter beschlossen, daß der Beitrag für passive Mitglieder 2 Mark und für aktive Mitglieder 1 Mark betragen soll. Auch wurde damals eine Aufnahmegebühr von 5 Mark festgelegt. Das Mindesteintrittsalter setzte man auf 12 Jahre.

Die erste größere Spende in Höhe von 300 Mark wurde im Gründungsjahr von Herrn Hugo Baumgärtner gestiftet. Auf Grund des Protokollbuches vom Gründungsjahr ist festzustellen, daß damals schon große Rührigkeit und großer Unternehmungswille herrschten. So fand im ersten Jahr fast jeden Monat eine Ausschußsitzung statt. Aber auch für die Geselligkeit und Kameradschaft hatte man in dieser Anfangszeit schon viel übrig. Bereits im Gründungsjahr wurde eine Weihnachtsfeier und im Januar 1922 der erste Vereinsball abgehalten.

Erster Spielverkehr - 1. Meisterschaft

Im Gründungsjahr wurden fast ausschließlich Freundschaftsspiele gegen Vereine aus der Nachbarschaft ausgetragen. Das historische erste Spiel absolvierte unsere Mannschaft in Rheinzabern und gewann mit 2:6. Als Transportmittel in dieser Zeit benutzte man vorwiegend das Pferdefuhrwerk. Im Juni des gleichen Jahres nahm man am ersten Pokalturnier in Lustadt teil.

Bis zur Fertigstellung des neuen Platzes am Erlenweg, trainierte und spielte man auf dem Platz im Weiher, wo heute das Tanklager stationiert ist.

Bereits 1921/22, nachdem wir dem Verband angeschlossen waren, wurden die ersten Verbandsspiele ausgetragen. Für unseren Verein wurde dies bereits die erste Meisterschaft in der B-Klasse.

Am 28. Mai 1922 wurde mit einem Sportfest unser neuer Sportplatz eingeweiht. Großer Idealismus zum Fußballsport und persönlicher Einsatz für diese Sache wurden auch damals schon im Verein groß geschrieben. 1925 war es einmal wieder soweit, daß der Sportplatz vergrößert und entwässert werden musste. Diese Arbeiten, wie auch die vorhergehenden, wurden jeweils ehrenamtlich durchgeführt. Nach der Inflation betrugen die Eintrittspreise 30 und 50 Pfennig. Infolge der Arbeitslosigkeit kamen nur ganz wenige Zuschauer zu den Spielen unserer Mannschaft. Da in der Kasse kein Geld vorhanden war, beschloß man eine Lotterie durchzuführen. Dieses Vorhaben wurde aber durch das Finanzamt untersagt.

Nachdem die Erweiterungs- und Verschönerungsarbeiten auf unserem Sportplatz abgeschlossen waren, wurde zu der Platzeinweihung schon ein namhafter Verein, nämlich der Karlsruher FV, zum Werbespiel verpflichtet. Außerdem fand ein Pokalturnier statt.

Die Zahl der aktiven Spieler war in diesem Jahr sehr gering. In einer Ausschußsitzung am 23. Januar 1925 wurde der Beschluß gefasst, dass eine Person bis 25 Jahre nur dem Verein betreten kann, wenn sie sich auch sportlich betätigt.

Im Jahre 1926 wurde zum 1. Vorsitzenden Herr Hugo Baumgärtner gewählt. Sein Stellvertreter war Emil Reichling, Schriftführer Heinrich Pfister und Josef Sprenger, Kassier Ottmar Wunderlich. Dies war eine ganz neue Vorstandschaft.

Der Sportplatz wurde eingezäunt und man beschloß, die Umzäunung als Werbefläche zu vermieten. Der damalige Vorstand bestimmte außerdem, einen Trainer für die 1. Mannschaft zu verpflichten. Man entschied sich für Herrn Dossenbach aus Herxheim, der somit als erster Trainer in unserer Vereinsgeschichte einging. Seine Entschädigung im Monat betrug RM 36,-. Obwohl der Verein kaum Geld hatte, ist bezeichnend für diese Zeit, dass damals schon die Spieler ihre Schuhe bezahlt bekamen oder aber hierfür einen Zuschuß erhielten.

In der Generalversammlung am 08. Februar 1928 legte der Vorsitzende Baumgärtner sein Amt nieder.
Den 1. Vorsitz übernahm wieder Martin Deck, sein Stellvertreter wurde Philipp Kreis. Als erster Jugendleiter erscheint in unserer Chronik Herr Jakob Dörrzapf. Herr August Traxel, der seit Beginn die Funktion eines Spielausschußvorsitzenden ausübte, erscheint in diesem Protokoll als erster gewählter Spielausschußvorsitzender.

Der erste große sportliche Erfolg 1929

Die erste große Meisterschaft errang unser Verein 1929. Neben dem Gaumeistertitel holten wir bei den Aufstiegsspielen den Kreismeistertitel. Als Geschenk erhielt jeder Spieler ein Paar Stutzen und ein Bierglas mit der Aufschrift "zur Kreismeisterschaft 1929".

Im Jahre 1929 gab es wiederum einen Wechsel in der Vorstandschaft. Als 1. Vorsitzender ist Hugo Baumgärtner aufgeführt. Den 2. Vorsitz übernahm Fritz Bredel, Kassier wurde Josef Schlindwein, Schriftführer Heinrich Pfister, Spielausschussvorsitzender August Traxel und Jugendleiter Jakob Dörrzapf.

Nachdem die Mannschaft 1930 wieder aus der Kreisliga abstiegen musste, schaffte sie im Jahr 1931 in der A-Klasse ungeschlagen die Meisterschaft. Die Rückkehr in die Kreisliga dauerte wiederum nur ein Jahr, dann musste auch diesmal die Mannschaft in die A-Klasse zurück. Mit der Leistung der Mannschaft war man nicht zufrieden. Man entschloß sich deshalb, einen Trainer anzustellen. Infolge Geldmangels wurde Herr Trauth vom Karlsruher FV nur für 5 Trainingsabende verpflichtet. Im Jahre 1932 stellte man die erste Schülermannschaft auf.

Als Torjäger Nr. 1 wird in den Statistiken der Spieler Anton Lutz aufgeführt, der fast in jeder Saison über 50 Tore erzielte. Leider hat dieser Spieler schon früh, es war 1933, unseren Verein verlassen.

Im gleichen Jahr schied auch Hugo Baumgärtner aus der Vorstandschaft aus. Da er nach Germersheim übersiedelte, war er nicht mehr in der Lage, die Vereinsführung zu übernehmen. Auf Grund seiner Verdienste wurde er zum ersten Ehrenmitglied des FC Phönix ernannt.

Die Vorstandschaft wurde wie folgt gewählt: 1. Vorsitzender Eugen Odenwald, 2. Vorsitzender Fritz Strauß, Schriftführer Heinrich Schuster und Spielausschussvorsitzender Jakob Will.

Die Finanzlage war in dieser Zeit sehr schlecht. Um bestehende Schulden begleichen zu können, musste bei der Brauerei K. Silbernagel ein Darlehen von RM 200,- aufgenommen werden, das aber später nicht mehr zurückgezahlt werden brauchte.

Am 17. Mai 1936 feierte man das 15jährige Stiftungsfest. Die sportlichen Erfolge waren in diesen Jahren zufriedenstellend. Auf dem Sportplatz wurden weitere Verschönerungsarbeiten durchgeführt und wie aus der Chronik zu entnehmen ist, hatten wir damals eine der schönsten Sportplatzanlagen in der Südpfalz.

Bedingt durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde 1942 der Spielverkehr eingestellt und das Vereinsleben lahmgelegt.

Aufstieg in die Landesliga

Im Spieljahr 1946/47 wurden wir wiederum Meister in der Bezirksklasse. Wir kamen dadurch in die Aufstiegsrunde zur Landesliga, bei der auch die Mannschaften von Tura Ludwigshafen und vom VfL Neuhofen beteiligt waren. Welch aufregende Spiele gab es hierbei! Sicherlich haben viele die Vorkommnisse beim Spiel gegen Tura Ludwigshafen noch gut in Erinnerung. Den Aufstieg in die Landesliga schaffte folgende Mannschaft: Sittinger, Ed. Laubersheimer, Wetzka, Walter, Offenbächer, Esswein, Schirmer, Settelmeyer, A. Dörrzapf, Kramer, Nik. Mendel und Norbert Kopf.

 

Pokalmeister der Landesligen

Das Spieljahr 1951/52 brachte uns den ersten großen Erfolg nach dem Kriege. Nachdem wir mit einem 3:2 Sieg über den FSV Oggersheim auf neutralem Platz in Speyer Pokalmeister der Landesliga Vorderpfalz wurden, gewannen wir auch das Spiel gegen den Vertreter der westpfälzischen Landesliga SG Waldfischbach in Landau mit 1:0. Durch ein Tor von August Bößer wurden wir somit Pokalsieger der pfälzischen Landesligen.

 

Ein Meisterschaftsjahr und Aufstieg in die II. Division

Das Spieljahr 1961/62 wurde zum Meisterjahr des FC Phönix. Lange Zeit gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen uns und dem ASV Landau. In einem Spiel vor 3500 Zuschauern gewannen wir das vorentscheidende Spiel gegen Landau mit 2:0 und steuerten somit ungehindert der Meisterschaft zu. Dies bedeutete den dritten Anlauf zu II. Division. Jetzt konnte uns aber niemand aufhalten. Ungeschlagen beendeten wir die Aufstiegsrunde, in der noch Wissen und Fraulautern mitspielten. Der erste Platz bei diesem Wettbewerb bedeutete für uns Regionalamateurmeister von Rheinland-Pfalz und Saar.

Eine neue Epoche beginnt
Phönix Bellheim im Vertragsspielerlager.


Trotz der finanziellen Belastungen die auf uns zukamen, wagten wir den Schritt ins Vertragsspielerlager. Wie die Aufzeichnungen von damals zeigen, wurde mit größter Sparsamkeit gewirtschaftet. 12 Spieler wurden unter Vertrag genommen. Ihre Entschädigung betrug monatlich DM 50,-. Die Siegesprämien wurden auf DM 20,- festgesetzt. Die Fahrten zu den Auswärtsspielen wurden weiterhin mit eigenen PKW's durchgeführt. Durch das Spiel zur Deutschen Amateurmeisterschaft und den Aufstieg in die II. Division wurde Bellheim überregional bekannt. Die sportlichen Erfolge setzten wir im folgenden Jahr fort. Durch den guten Tabellenplatz nach Abschluß der Verbandsspielrunde hatten wir die Berechtigung, an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga teilzunehmen. In diesem Jahr wurde nämlich die II. Vertragsspielerliga aufgelöst. Dies war 1962/63. In der Aufstiegsrunde errangen wir in unserer Gruppe den ersten Platz.

 

Phönix Bellheim in der Regionalliga

Dadurch machten wir Schlagzeilen in der deutschen Presse. So schrieb unter anderem die Frankfurter Abendpost am 21. Juli 1963: "Fußballzwerge unter Regionalgrößen, Dorfkapelle im Konzert der Stadtmusikanten; das ist Phönix Bellheim, Deutschlands kleinster Vertragsspielerverein. Was Großstädte wie Bochum, Wiesbaden, Hagen und Heidelberg nicht auf die Beine stellen können, hat dieser kleine Dorfverein fertig gebracht: eine Fußballmannschaft in der Regionalliga". Bellheim gehörte als einziger Dorfverein von Deutschland damals einer Regionalliga an.

Natürlich begann für uns eine schwere Zeit. Aber mit der Weitsicht und der hervorragenden Führung unseren Vorsitzenden Herrn Direktor Hage war es uns möglich, trotz größter finanzieller Belastungen den Verein schuldenfrei zu halten. Dies war immer das große Ziel unsers Vorsitzenden.

Bellheim spielte in der neuen Klasse gegen renommierte Clubs wie Pirmasens, Saarbrücken, Neunkirchen, Worms, Neuendorf usw., die in der Deutschen Fußballgeschichte keine Unbekannten waren. Diesen namhaften Gegnern hatten wir es auch in erster Linie zu verdanken, daß wir die Regionalligazeiten schuldenfrei überstehen konnten. Wenn diese Vereine in Bellheim antraten, klingelte es in den Kassen. Hier soll aber auch erwähnt werden, daß die Spiele gegen den ASV Landau - war es in der Amateurliga oder in der Regionalliga - immer ein Kassenschlager bedeuteten.

Unsere Mannschaft schlug sich in der Regionalliga sehr tapfer. Sie wurde oft zum Favoritenschreck gestempelt. Im Bellheimer Stadion sah man rassige Fußballspiele. Viele Spitzenvereine mußten Punkte lassen. Nach der 1:0 Niederlage des 1. FC Saarbrücken in Bellheim schrieb die Saarbrücker Zeitung u.a. folgendes:

"Die 1:0 Niederlage geht in Ordnung. Der Großstadtverein 1. FC Saarbrücken, eine Mannschaft, die zum Teil schon die rauhe Luft der Bundesliga genossen hat und im vergangenen Jahr Meister der Regionalliga war, ließ sich vom pfälzischen Dorfverein Phönix Bellheim foppen und über weite Strecken der Begegnung ganz klar ausspielen". Diese, uns zu Ehren gereichende Kritik war aber kein Einzelfall. Immer wieder sorgte unsere Mannschaft durch unerwartete Erfolge gegen Spitzenmannschaften für Schlagzeilen in der deutschen Presse.

 
1971/72
Das schönste Geschenk zum 50jährigen Vereinjubiläum war die Meisterschaft in der 1.Amateurliga Südwest und der Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest. Damit spielte der FC Phönix erneut als Dorfverein in der zweithöchsten deutschen Vertagsspielerklasse unter den großen Vereinen mit.
 

1972/73
Leider verließ Trainer Ratzel nach einem Jahr den Verein. Für ihn kam Trainer Schwerm von Landau. Nachdem der FC Phönix im Verlauf der Rückrunde dem Abstieg immer näher rückte, wurde Trainer Schwerm durch Walter Mees abgelöst. Aber auch er konnte den Abstieg nicht mehr verhindern.


1973/74
Nach dem Abstieg in die höchste deutsche Amateurklasse (1 Amateurliga-Südwest) setzte der Verein und Trainer Walter Mees verstärkt auf die eigene Jugendarbeit. Nicht weniger als sechs Nachwuchsspieler aus der 1b Mannschaft und A-Jugend wurden in die 1.Mannschaft übernommen. Am Saisonende wurde der 11. Platz erreicht.

Leider mußten in diesem Jahr vier Mannschaften absteigen. Da man mit dem zwölften VfR Kaiserslautern und dem BSC Oppau punktgleich war und das Torverhältnis nicht zählte, musste man in eine Abstiegsrunde. Hier versagten der jungen Mannschaft dann die Nerven. In Annweiler verlor man gegen VfR Kaiserslautern mit 2:5. Gegen den BSC Oppau wurde in Speyer unentschieden gespielt. Somit war der erneute Abstieg besiegelt.

 
1974/75
Hier wurde der sofortige Wiederaufstieg angestrebt. Doch mit dem Lokalrivalen SV Victoria Herxheim hatte man einen echten Konkurrenten dem man den Vortritt lassen musste. Auf die Vizemeisterschaft konnte aber aufgebaut werden.
Die 2. Mannschaft wurde Meister.


1975/76
Nach Walter Mees folgte Rudi Haag als Spielertrainer. Auch in dieser Saison wurde der Wiederaufstieg knapp verpaßt. Wiederum wurde man Vizemeister und mußte den FC 08 Haßloch als Meister anerkennen.
Die neugegründete 1b Mannschaft mit Spielertrainer Peter Kern wurde ebenfallsVizemeister der B-Klasse Germersheim.

 
1976/77
Unter dem neuen Trainer Becker wurde nun der dritte Anlauf zum Wiederaufstieg gestartet. Doch nachdem schon frühzeitig erkennbar war, daß dieses Ziel nicht zu erreichen ist wurde Trainer Becker durch Walter Mees ersetzt. Am Saisonende belegte man den 5. Platz. Meister wurde der Ludwigshafener SC. Die 1b Mannschaft belegte den 3.Platz in der B-Klasse.


1977/78
Als Spielertrainer wurde der ehemalige KSC Profi Jürgen Radau verpflichtet. Trotz großer Erwartungen gelang es ihm nicht die Mannschaft auf Meisterkurs einzustellen. Der 6. Platz war doch für viele enttäuschend. Meister wurde unser Nachbarverein SV Olympia Rheinzabern.
Die 2. Mannschaft wurde Meister. Auch die 1b Mannschaft mit Peter Klein war erfolgreich. Sie wurde Pokalmeister.

 
1978/79
Erneut wurde ein Trainerwechsel vollzogen. Als Spielertrainer kam vom FV Speyer der ehemalige Regionalligaspieler Birkle. Nachdem schon zu Rückrundenbeginn der Meisterschaftszug abgefahren war, gab man sich mit dem 7. Platz zufrieden. Meister wurde der VfR Grünstadt.
Aufgrund von Spielermangel wurde die 1b Mannschaft vor Saisonbeginn abgemeldet. Die 2. Mannschaft belegte Platz 3.


1979/80
Diese Spielsaison verlief überhaupt nicht zufriedenstellend. Als man in der Rückrunde sogar in den Abstiegsstrudel geriet, trennte man sich von Spielertrainer Birkle und wieder einmal sprang Walter Mees als Notnagel ein. Gerade noch so konnte der Abstieg vermieden werden. Meister wurde der VfL Neustadt.


1980/81
Mit dem neuen Spielertrainer Fritz Plivelitsch ging es wieder aufwärts. Plivelitsch konnte die Mannschaft wieder in die Spitzengruppe führen. Am Saisonende wurde ein zufrieden stellender 4. Platz erreicht. Meister wurde der FSV Schifferstadt. Anläßlich des 60jährigen Vereinsjubiläum wurde gegen den Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern gespielt. Gegen die Roten Teufel vom Betzenberg unter der Leitung von Kalli Feldkamp hielt man sich wacker und verlor achtbar mit 3:6.


1981/82
Unter Spielertrainer Fritz Plivelitsch reifte die Mannschaft. Doch mehr als der erneute 4. Platz wurde nicht erreicht. Meister wurde der ASV Landau.


1982/83
Mit Helmut Behr wurde von Hassia Bingen ein Bellheimer Eigengewächs als Spielertrainer heimgeholt. Schon in der Vorbereitungsphase wo man gegen den 2. Bundesligisten und ehemaligen Deutschen Meister von 1955 Rot Weiß Essen zwar mit 0:3 verlor, wurden große Erwartungen geweckt. Doch mußte man erkennen, daß die Mannschaft erst zusammenwachsen mußte. Wieder, nun schon zum dritten Mal in Folge wurde der 4. Platz belegt. Meister wurde der SV Geinsheim.


1983/84
Nachdem der SV Edenkoben nach der Vorrunde schon deutlich weggezogen war, verlief die Rückrunde überaus spannend. Der Meisterfavorit wurde noch eingeholt. Damit entwickelte sich ein Zweikampf um die Meisterschaft. Ein überaus unglücklicher Punktverlust gegen Nachbar TB Jahn Zeiskam brachte uns acht Spieltage vor Saisonende wieder mit einem Punkt in Rückstand. Beide, der SV Edenkoben sowie unsere Mannschaft gaben keinen Punkt mehr ab.
Somit war am Ende die Vizemeisterschaft recht unglücklich.


1984/85
Endlich nach elf Jahren in der Bezirksliga Vorderpfalz schaffte Spielertrainer Helmut Behr mit einer wirklich stark aufspielenden Mannschaft den lang ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga Südwest.
Außer der 1. Mannschaft errang auch die A-Jugend die Meisterschaft.


1985/86
Als Neuling in der Verbandsliga Südwest hielt sich der FC Phönix recht wacker, so daß am Ende der 5. Platz erreicht wurde. Die neugegründete 1b Mannschaft unter der Leitung von Milan Hegler belegte einen Mittelfeldplatz in der B-Klasse Germersheim.


1986/87
Für das zweite Jahr in der Verbandsliga wurde sich enorm verstärkt. So kam vom VfL Neustadt Lutz Hünerfauth als Torjäger und Werner Helbing. Vom SV Südwest Ludwigshafen wurde der ehemalige Jugendnationalspieler Peter Kunz geholt. Dies wirkte sich aus. Fast den ganzen Saisonverlauf führte man die Tabelle an. Am zweitletzten Spieltag wurde man doch noch vom Lokalrivalen SV Viktoria Herxheim eingeholt.
In einem denkwürdigen Entscheidungsspiel in Landau vor 6000 Zuschauern war am Ende der SV Viktoria Herxheim die glücklichere Mannschaft, indem sie nach Elmeterschießen den Meistertitel und Aufstieg in die Oberliga Südwest schaffte. Die Vizemeisterschaft war nur ein schwacher Trost. Die 1b mit Roland Mayer belegte einen Mittelfeldplatz.

 
1987/88
Die Enttäuschung des verpaßten Aufstiegs zog sich über die Saison mit. So gesehen war nicht mehr als der 6. Platz möglich. Die 1b Mannschaft unter Milian Hegler erreichte das Pokalendspiel. Auch hier unterlag man in Minfeld gegen den SV Scheibenhardt erst im Elfmeterschießen recht unglücklich.


1988/89
Nachdem die Mannschaft mit Fritz Först vom ASV Landau und Jochen Schröder vom SV Edenkoben verstärkt wurde, spielte man wieder in der Spitzengruppe der Verbandsliga mit. Der 4. Platz war überaus erfolgreich.
Die 1b Mannschaft wurde mit einer 2. Mannschaft erweitert. Unter dem neuen Spielertrainer Robert Ehnes wurden von beiden Mannschaften beachtliche Spitzenplätze in der B-Klasse belegt.


1989/90
Auch in dieser Saison wurde sich verstärkt. Vom ASV Landau kam Dittmar Bittner und aus der KSC A-Jugend kamen Alexander Beer und Heiko Reddmann, dessen Vater, Hans Reddmann, langjähriger Spieler des FC Phönix war.
Mit dem SC Hauenstein stellte sich aber eine Mannschaft vor, die für die Meisterschaft einfach zu stark war. Mehr wie der 5. Platz war am Ende nicht zu erreichen. Die 1b und 2. Mannschaft mit Robert Ehnes hatten wieder eine erfolgreiche Saison.


1990/91
Wiederum wie im Vorjahr wurde mit Spielertrainer Helmut Behr, der nach acht erfolgreichen Jahren das Traineramt am Saisonende in andere Hände gab, der 5. Platz in der Verbandsliga erreicht. Auch Robert Ehnes, der als Spielertrainer bei der 1b Mannschaft ausschied, hatte eine erfolgreich Saison.


1991/92
Dies sollte die letzte Saison in der Verbandsliga Südwest sein. Nach dem Trainerwechsel von Helmut Behr an Volker Zimmermann, der einige Abgänge von Stammspielern zu verkraften hatte, verlief der Saisonauftakt nicht verheißungsvoll. So übernahm noch vor Rückrundenbeginn wieder Helmut Behr das Amt als Trainer. Aber auch er konnte den Abstieg in die Landesliga Ost nicht mehr verhindern.
Die 1b Mannschaft unter Achim Kloss als Spielertrainer belegte Platz 8.


1992/93
Nachdem Abstieg verließen 14 Spieler einschließlich Helmut Behr, der als Trainer zum ASV Landau wechselte, den Verein. Dieser großer Anderlaß versuchte die neue Vereinsführung unter Wolfgang Röhring und Dieter Klaussner zwar mit Neuzugängen zu ergänzen, war aber in Anbetracht der Lage nicht ganz einfach. So wurden überwiegend junge Spieler aus der eigenen A-Jugend in die 1. Mannschaft eingebaut. Für den neu verpflichteten Spielertrainer Klein von Pirmasens keine leichte Aufgabe.
Schon in den ersten Spielen war zu erkennen, daß hier der Trainer überfordert war. Mit Ralf Kahn vom KSC, ehemaliger Vertragsspieler des FC Phönix wurde ein neuer Trainer geholt. Trotz guter Ansätze der jungen Mannschaft konnte man sich nicht aus der Abstiegszone befreien. 5 Spieltage vor Saisonende glaubte man dem Abstieg entronnen zu sein. Doch danach wurde die 1b Mannschaft von Wormatia Worms abgemeldet. Somit verlor man die geholten vier Punkte am grünen Tisch. Das schwere Restprogramm in den letzten drei Spielen gegen Spitzenclubs, die allesamt um die Meisterschaft spielten, war dann einfach auch moralisch nach diesem Schock der verlorenen Punkte, einfach zu schwer. Sogesehen war der erneute Abstieg einfach eine bittere Angelegenheit für unseren Verein.


1993/94
Auch in der Bezirksliga Vorderpfalz konnte der weitere Abstieg nicht vermieden werden. Nachdem Trainer Rolf Kahn keine Perspektiven mehr sah, verließ der den Verein. Aus den eigenen Reihen wurde Bernd Hacker das Amt als Spielertrainer übertragen. Trotz ansprechender Leistungen im Verlauf der Rückrunde mußte man mit viel Pech den dritten Abstieg in Folge hinnehmen. Der sportliche Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte des FC Phönix war somit erreicht.


1994/95
Der FC Phönix stand nun vor einem totalen Neubeginn. Es wurde mit Harald Hundemer ein ehemaliger Jugend und aktiver Spieler des FC Phönix als Spielertrainer verpflichtet. Er stand vor der schwierigen Aufgabe den weiteren sportlichen Fall zu vermeiden. Dies gelang eigentlich ganz gut. Mit der Vizemeisterschaft in der A-Klasse Süd Vorderpfalz (Meister wurde der FC Bavaria Wörth) wurde dies erreicht.


1994/95
Im laufenden Spiel- und Jubiläumsjahr des FC Phönix startete die Mannschaft nicht gerade verheißungsvoll. Doch mittlerweile hat man sich in die Spitzengruppe vorgekämpft. Ebenfalls auch die 2. Mannschaft.

 

FC Phönix Bellheim - Chronik auf einen Blick

1921-1922

B-Klasse

1958-1962

1. Amateurliga

1922-1928

A-Klasse

1962-1963

2. Liga Südwest

1928-1929

Kreisliga

1963-1967

Regionalliga Südwest

1929-1930

A-Klasse

1967-1971

1. Amateurliga

1930-1931

Kreisliga

1971-1973

Regionalliga Südwest

1931-1942

A-Klasse

1973-1974

1. Amateurliga

1942-1945

Keine Spiele

1974-1985

2. Amateur- bzw. Bezirksliga

1945

B-Klasse

1985-1992

Verbandsliga

1945-1947

A-Klasse

1992-1993

Landesliga

1947-1952

Landesliga

1993-1994

Bezirksliga

1952-1957

1. Amateurliga

1994-1995

A-Klasse

1957-1958

2. Amateurliga

1995-1996

Bezirksklasse

 

Titel, Meisterschaften und besondere Erfolge

1921/22

Meister der B-Klasse

1928/29

Kreis- und Gaumeister

1930/31

Kreismeister der Kreisklasse

1935/36

Kreismeister der Kreisklasse

1945/46

Meister der Bezirksklasse

1946/47

Meister der Bezirksklasse und Aufstieg in die Landesliga

1951/52

Pokalmeister der Landesliga Vorderpfalz und Pokalmeister der pfälzischen Landesligen

1952/53

Pokalmeister der 1. Amateurliga

1957/58

Pokalmeister der 2. Amateurliga Vorderpfalz, sowie Südwestpokalmeister der 2. Amateurligen

1961/62

Meister der 1. Amateurliga Südwest, Regionalamateurmeister von Rheinland-Pfalz und Saar, Aufstieg in die II. Division (Vertragsspieler). Teilnahme an den Spielen zur Deutschen Amateurmeisterschaft

1962/63

Gruppensieger in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga

1968/69

Vizemeister und Teilnahme an den Spielen zur Deutschen Amateurmeisterschaft

1970/71

Meister der 1. Amateurliga Südwest, Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Südwest, Aufstieg in die Regionalliga Südwest

1977/78

Pokalmeister B Kl. Germersheim - 1b. Mannschaft

1984/85

Meister der Bezirksliga Vorderpfalz und Aufstieg in die Verbandsliga Südwest

2004/05

2012/13

2013/14

Die 1b Mannschaft wird Kreispokalsieger

Abstieg in die B Klasse Ost

Aufstieg in die A Klasse Süd

 

 

Partnerverein des KSC

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